Plattenspieler mit Riemenantrieb

Der Riemenantrieb hat viele Vorteile. Hier findest du Infos, Empfehlungen und Angebote zu Plattenspielern mit Riemenantrieb. Viel Spaß beim Lesen!

Beim Plattenspieler mit Riemenantrieb wird die Übertragung der Drehung der Motorachse auf den Plattenteller mit Hilfe eines Gummiriemens oder- bandes realisiert. Dabei überträgt ein Flachriemen aus Gummi die Bewegung von der Motor-Spindel auf eine Walze am Plattenteller. Diese Walze befindet sich entweder unterhalb des Plattentellers, oder bei einigen High-End-Geräten auch am äußeren Rand des Plattentellers.

Die besten Plattenspieler mit Riemenantrieb in der Übersicht

Tabelle
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Wenige Störungen beim Plattenspieler mit Riemenantrieb

Dieser Mechanismus ist unter Plattenspielern weit verbreitet. Durch die Trennung von Motor und Plattenteller, werden unerwünschte Vibrationen und Rumpelstörungen minimiert. Ein Qualitätsmerkmal bei hochwertigen Plattenspielern mit Riemenantrieb ist ein Gleichstrommotor.

Dieser hat Vorteile in Sachen Drehzahlumschaltung und dem Gleichlauf und Feinregulierung des Pitches. Ebenfalls weist er wesentlich bessere Werte als andere Motoren auf.
Die Drehzahlsteuerung bei Riemengetriebenen Laufwerken kann auf zwei verschiedene Weisen erfolgen. Zum einen über die Steuerung der Motordrehzahl, oder mit der Verwendung von unterschiedlichen Übersetzungen zwischen Motorachse und Plattenteller.

Vorteile der Plattenspieler mit Riemenantrieb:

• Gute Laufeigenschaften
• Niedriger Entwicklungsaufwand

Nachteile der Plattenspieler mit Riemenantrieb:

• Geschwindigkeitsdrift auf Grund von Luftfeuchtigkeits- und Temperaturschwankungen
• Gleichlaufschwankungen
• Vibration durch Schlupf des Riemens

Nachteile minimieren

Die Nachteile können aber zumindest gemindert werden, wenn man einiges beachtet. Durch schwere Plattenteller kann man kurzfristigen Drehzahlschwankungen entgegenwirken. Manche Plattenspieler haben sogar eine „direct control“, also eine Regelelektronik, welche die Drehzahl direkt am Plattenteller erfasst. Auch kann die übliche Drift bei Riemenlaufwerken Elektronisch geregelt werden. Eine PLL-Regelung kann dagegen bei Riemenantrieben die kurzfristigen Drehzahlschwankungen nicht ausgleichen, wie es bei einem Direktantrieb der Fall ist.

Für Mix- und Scratch DJs ist ein Plattenspieler mit Riemenantrieb eher ungeeignet

• Der Riemenantrieb reagiert zu langsam auf Änderungen des Pitch-Regelers
• Das Beatmatching erfordert viel mehr Fingerspitzengefühl
• In der Regel ist kein schnelles Abstoppen möglich
• Der Antriebsriemenverschleiß ist deutlich höher als bei normalem Abspielen

Sollte man sich als DJ dennoch für einen Plattenspieler mit Riemenantrieb entscheiden, so sollte dieser über einen Gleichstrommotor verfügen.

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